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CDU-Einsatz für schnelle Internetverbindungen Drucken E-Mail
Dienstag, 15. August 2006 um 10:41
CDU Drolshagen zieht Bilanz:  Zufriedenstellende Versorgung mit schnellen Internetzugängen
– weitere Entwicklung wird beobachtet 
 
 

 
 
 
 
 
 
50 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland sollen bis 2010 über einen schnellen Breitbandzugang zum Internet verfügen. Dies ist von großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Breitband-Internet sorgt für neue Märkte und Angebote, für wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Qualität von Information, Konsum, Lernen und Unterhaltung. Für den Verbraucher bedeutet Breitband mehr Komfort, größere Vielfalt und eine höhere Qualität der Inhalte. Unternehmen profitieren durch neue Vertriebswege, mehr Entwicklungsmöglichkeiten, Einsparpotenziale und neue Märkte. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht davon aus, dass die Breitband-Technologie (z. B. DSL) bis zum Jahr 2011 mit einem Drittel zum Produktivitätszuwachs in den Industrieländern beitragen wird.
 
Aktuell gibt es rund elf Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland. Bis zu acht Millionen Haushalte im ländlichen Raum warten jedoch nach wie vor auf einen DSL-Anschluss. Allgemein spricht man von einer Mehrfachversorgung in Ballungszentren, während ländlich strukturierte Gebiete regelmäßig eher unterversorgt sind.
 
Der geschäftsführende Vorstand des CDU-Stadtverbandes Drolshagen und die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Drolshagen haben  ein hohes Interesse daran, dass Drolshagen als überwiegend ländlich strukturiertes Gebiet nicht von der allgemeinen Entwicklung und dem technischen Fortschritt in diesem Bereich abgekoppelt wird. Aus diesem Grund wurde die Deutsche Telekom („T-Com“) gebeten, Auskunft über die Breitbandanbindung des Stadtgebietes zu geben.
 
In ihrer schriftlichen Antwort teilte die T-Com jetzt die Ergebnisse Ihrer Planungsabteilung, die das gesamte Stadtgebiet untersucht hat, mit. Die DSL-Versorgung für Drolshagen wird als sehr günstig dargestellt. Alle Vermittlungsstellen verfügten über DSL-Technik und für die überwiegende Zahl der Telefonanschlüsse könne auch DSL-Technik angeboten. Dabei variierten die zur Verfügung stehenden Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 384 kbit/s und 6.000 kbit/s, abhängig von der Entfernung des Kundenanschlusses zur jeweiligen Vermittlungsstelle. Nur bei rund 150 – 200 Telefonanschlüssen sei die Entfernung so groß, dass mit der heutigen Technik kein DSL-Anschluss geschaltet werden könne. Die Schwerpunkte lägen hierbei in den Ortsteilen Frenkhausen, Dumicke, Halbhusten und Iseringhausen. Leider sei für diese Gebiete unter den heute gegebenen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein weiterer DSL-Ausbau nicht zu realisieren.
 
Der vollständige Text des Antwortschreibens der T-Com kann auf der Internet-Seite des Stadtverbandes der CDU Drolshagen – www.cdu-drolshagen.de nachgelesen werden.
 
Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Drolshagen, Sandra Kästel, bedauert, dass bisher nicht jedermann ein DSL-Anschluss angeboten werden kann. Personen, die aktuell mit dieser Beeinträchtigung zu leben haben und die dadurch evtl. sogar in ihrer Berufsausübung behindert werden, können sich an die Mitglieder des CDU-Stadtverbandsvorstandes wenden. Von dort wird man – trotz der wenig Hoffnung verbreitenden Mitteilung der Deutschen Telekom – versuchen, sich für berechtigte Interessen unverzüglich einsetzen.
 
Vergleiche mit der DSL-Versorgung in den übrigen Städten und Gemeinden des Kreises Olpe (über die Internet-Seite www.zukunft-breitband.de) bestätigen der CDU jedoch, dass sich die DSL-Versorgung für Drolshagen sehr günstig darstellt. Der Ausbaustandard scheint in dem überwiegend ländlich strukturierten Stadtgebiet mit insgesamt 57 Ortsteilen tatsächlich wesentlich besser zu sein als z. B. in den Nachbarkommunen Olpe, Wenden und Attendorn.
 
„Die CDU-Fraktion wird die weitere technische Entwicklung beobachten und alles dafür tun, dass Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Dräulzer Unternehmen weiterhin bestmöglich mit breitbandigen Internetanschlüssen versorgt werden“ kündigt Dieter Lienenkämper, Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Drolshagen, an.
 



Jürgen Rüttgers direkt


 
 

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